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Erfahren Sie mehr Erfahren Sie mehrBeyondTrust wurde zum siebten Mal in Folge als führendes Unternehmen im Gartner® Magic Quadrant™ for PAM ausgezeichnet.
Erfahren Sie mehr Erfahren Sie mehrDer neueste Microsoft Vulnerabilities Report von BeyondTrust stellt die wichtigsten Trends bei Microsoft-Schwachstellen dar und liefert Erkenntnisse, wie IT-Sicherheitsteams ihre Abwehrmaßnahmen gegen neue Bedrohungen stärken können.
Die neueste Ausgabe des Microsoft Vulnerabilities Reports liegt vor und bietet eine interessante Sicht auf positive und negative Sicherheitstrends. Einerseits dokumentiert die zwölfte Ausgabe des Berichts weniger kritische Schwachstellen. Andererseits muss festgehalten werden, dass die Gesamtzahl der erfassten Schwachstellen einen Rekordwert erreicht hat. Hier wirken sich anhaltende Probleme wie das Fortbestehen von Legacy-Code in Windows 11 oder erneut aufflammende kritische Sicherheitsrisiken in Edge negativ aus. Die Erhöhung von Berechtigungen und Remotecodeausführung zur Systemkompromittierung bleiben dabei die höchsten Sicherheitsrisiken. Im dritten Jahr der „Secure Future Initiative“ haben die Sicherheitsanstrengungen von Microsoft aber auch positive Folgen.
Nach mehr als einem Jahrzehnt der Auswertung aussagekräftiger Daten ergibt sich die Gelegenheit, aufschlussreiche Erkenntnisse über langfristige Veränderungen zu gewinnen, nach vorne zu blicken und Prognosen zur weitergehenden Entwicklung aufzustellen. Die aktuelle Ausgabe des Microsoft Vulnerabilities Reports befasst sich mit diesen Themenfeldern und untersucht, wie langfristige Schwachstellentrends bei Kategorien und Produkten zu bewerten sind.
In diesem Blogbeitrag stellen wir wichtige Ergebnisse des Reports vor und untersuchen die sich entwickelnde Bedrohungslandschaft, damit Organisationen die Risiken in ihren Microsoft-Ökosystemen besser verstehen und ihre Abwehr gegen neue Bedrohungen stärken können. Wir befassen uns auch mit der Frage, was die laufende Sicherheitsinitiative von Microsoft und die aktuelle Bedrohungslandschaft für unsere Zukunft bedeuten.
Der Microsoft Vulnerabilities Report 2025 erscheint dieses Jahr zum zwölften Mal und schlüsselt die Microsoft-Schwachstellen nach Produkt sowie Kategorie auf. Wie in den Vorjahren auch haben wir Kommentare von mehreren Branchenexperten aufgenommen, darunter Anton Chuvakin, Henrik Parkkinen, Kip Boyle, Sami Laiho und Paula Januszkiewicz. Darüber hinaus gibt es praxisnahe Empfehlungen, um auf reale Gefahren aktueller Windows-Umgebungen reagieren zu können. Die ausgewerteten Zahlen zeigen, dass die Durchsetzung des Least-Privilege-Prinzips nach wie vor eine der effektivsten Strategien zur Risikominderung ist.
2024 war ein außergewöhnliches Jahr, was die Gesamtzahl der Microsoft-Schwachstellen betrifft. Mit 1.360 Anfälligkeiten gibt es einen neuen Rekord — ein Anstieg von elf Prozent im Vergleich zu 2022, dem bisherigen Rekordjahr bei der Anzahl identifizierter Schwachstellen.
Wie lässt sich diese Entwicklung erklären? Eine Theorie besagt, dass Microsofts verstärkter Fokus auf Sicherheit zu einer frühzeitigen und proaktiven Erkennung von Schwachstellen geführt hat, bevor sie von anderen Forschern und Bedrohungsakteuren erkannt werden.
Die Gesamtzahl der Schwachstellen hat sich in diesem Jahr erhöht, auch wenn der jahresübergreifende Trend zeigt, dass Microsoft weniger Schwachstellen als „kritisch“ einstuft. Seit 2023 werden Schwachstellen anhand des „Security Update Severity Rating System“ klassifiziert (anstelle des zuvor verwendeten Bewertungssystems der National Vulnerability Database). Das neue Ranking-System bewertet Risiken auf Basis des negativsten Ergebnisses, falls die betreffende Schwachstelle ausgenutzt werden sollte. Über die einzelnen Produktkategorien hinweg lässt sich ein allgemeiner Rückgang kritischer Schwachstellen, eine Zunahme „wichtiger“ Schwachstellen und eine konstant niedrige Anzahl von geringen bis mäßigen Auswirkungen konstatieren.
Die Kategorie „Erhöhung von Berechtigungen“ dominiert weiterhin die Gesamtzahl identifizierter Microsoft-Schwachstellen. Im Vergleich zum Vorjahr ist ein Anstieg der Schwachstellen durch die Erhöhung von Berechtigungen um 13 Prozent nachweisbar, wobei diese Zunahme teilweise auf einen ungewöhnlich starken Anstieg im Jahr 2022 zurückzuführen ist. Unabhängig davon ist diese Zahl nach wie vor signifikant und zeigt, wie wichtig es ist, das Least-Privilege-Prinzip durchzusetzen, um unbefugte Rechteerhöhunungen und laterale Bewegungen zu verhindern.
„Remotecode-Ausführung“ bleibt auf dem zweiten Platz, wobei die Anzahl der Fälle im Jahr 2024 um 22 Prozent gestiegen ist. Diese hohe Wachstumsrate zeigt die Bedeutung von RCE-Schwachstellen, die es Bedrohungsakteuren erlauben, bösartigen Code auf kompromittierten Systemen auszuführen.
Eine weitere wichtige Erkenntnis des diesjährigen Berichts betrifft die rasante Zunahme von Sicherheitslücken insgesamt, die sich von 2020 bis 2024 verdreifacht haben. Im vergangenen Jahr war beispielsweise erkennbar, dass Cyberangreifer eine Schwachstelle im Internet Explorer ausnutzten, um den MotW-Sicherheitsmechanismus (Mark of the Web, MotW) zu umgehen. Die Sicherheitslücke weckte das Interesse von Bedrohungsakteuren und Forschern, die im vergangenen Jahr weitere Schwachstellen zur Umgehung von Sicherheitsfunktionen in Internet Explorer, Office und Kerberos entdeckten.
Der Microsoft Vulnerabilities Report schlüsselt auch die Trends von Sicherheitsrisiken anhand der einzelnen Produkte auf. Hier ist ein genereller Rückgang kritischer Sicherheitsrisiken bei allen Produkten mit Ausnahme von Microsoft Edge feststellbar.
Der aktuelle Microsoft Vulnerabilities Report bewertet das Konzept einer mehrstufigen Least-Privilege-Strategie, die über einfache Sicherheitsaktualisierungen hinausgeht. Die folgenden Strategien schaffen dafür eine hervorragende Grundlage:
BeyondTrust bietet einen vielschichtigen Ansatz für die Identitätssicherheit, der PAM, ITDR, CIEM, JIT, ZTNA und IGA umfasst. Unsere Pathfinder-Plattform fasst diese Funktionen auf einer einheitlichen Konsole zusammen und hilft Kunden, ihre Bedrohungsfläche und Auswirkungen drastisch zu minimieren. So unterstützen wir unsere Kunden:
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