Machen Sie privilegierte Konten und Anmeldeinformationen in wenigen Minuten sichtbar. Keine Installation erforderlich.
Erfahren Sie mehr Erfahren Sie mehrBeyondTrust wurde zum siebten Mal in Folge als führendes Unternehmen im Gartner® Magic Quadrant™ for PAM ausgezeichnet.
Erfahren Sie mehr Erfahren Sie mehrBei der Implementierung von Least-Privilege-Strategien, Just-in-Time-Zugriffsmethoden oder der Reduzierung dauerhafter Berechtigungen kommt es auf den Reifegrad der Linux-Sicherheit an, um kritische Systeme schützen und die Angriffsfläche minimieren zu können.
Im Regelfall verwenden Linux-Server-Administratoren „sudo“ (abgekürzt von „super user do“), wenn Admin- oder Root-Rechte zur Erledigung der unterschiedlichsten Aufgaben erforderlich sind. Der Unix/Linux-Befehl sudo ermöglicht berechtigten Benutzern, das Programm im Namen und mit den Rechten eines anderen Benutzers auszuführen — auch mit erhöhten Privilegien. Allerdings vernachlässigen zuständige IT-Teams häufig die notwendigen Sicherheitsanforderungen, um bei der sudo-Verwendung die Security- und Governance-Anforderungen im Unternehmen einzuhalten. Dazu zählen beispielsweise Auditierung, zentrale Kontrolle und Genehmigungsprozesse für mehrere Personen.
Der sudo-Befehl unter Linux gewährt Zugriffsrechte, mit denen Benutzer eigene Berechtigungen vorübergehend zur Ausführung bestimmter Aufgaben erhöhen. Der sudo-Befehl wird Programmaufrufen einfach vorangestellt, um nach der Passworteingabe Administratorrechte für eine gewünschte Aktion zu erhalten und anschließend mit den Standardbenutzerrechten weiterzuarbeiten. Leider führt diese Benutzerfreundlichkeit und das Fehlen strenger Richtlinien oft dazu, dass sich Systemadministratoren bei Routineaufgaben ganz auf sudo verlassen und Unternehmensvorgaben, Sicherheitsprotokolle sowie Compliance-Anforderungen umgehen. Die weit verbreitete Nutzung hat dazu geführt, dass Administratoren breiten Zugriff auf Passwörter und IT-Berechtigungen haben, die weit über den Umfang hinausgehen, der zur Erfüllung des jeweiligen Aufgabenprofils tatsächlich benötigt wird.
Linux-Sicherheit hängt davon ab, wie gut Root-Zugriffe und -Berechtigungen im Unternehmen verwaltet werden. Unkontrollierte Root-Zugriffe zählen zu hochriskanten Paths to Privilege™, über die Linux-Umgebungen zum Hauptziel von privilegierten Eskalationsangriffen, Insider-Bedrohungen und Fehlkonfigurationen werden. Solche Sicherheitslücken lassen sich schließen, indem Unternehmen ihr Linux-Berechtigungsmanagement weiterentwickeln.
Dieser Blogbeitrag kennzeichnet drei Reifegrade bei der Linux-Rechteverwaltung. Zur Umsetzung von Least-Privilege-Strategien, Integration von Just-in-Time-Zugriffen und Reduzierung dauerhafter Berechtigungen ist es entscheidend, den Reifegrad der Linux-Sicherheit zu kennen, um kritische Systeme schützen und die Angriffsfläche minimieren zu können.
Durch kontinuierliche Rücksprachen mit Linux-Administratoren wird klar, dass Organisationen beim Management der Linux-Root-Sicherheit zumeist in drei Reifegrade (nebenstehende Abbildung) unterteilbar sind:
Jeder Reifegrad kennzeichnet stufenweise, wie die Eigenverantwortlichkeit lokaler Administratoren mit den Vorgaben der IT-Sicherheitsteams im Unternehmen ausbalanciert und Sicherheitsrisiken minimiert werden.
Die folgenden Beispiele in Abbildung 2 zeigen detailliert, welche Punkte relevant sind.
Unzureichende Transparenz und fehlendes Wissen, wie die Identitätssicherheit, Datenhygiene und Sicherheitslage verbessert werden können.
Wachsende Anzahl normaler oder IT-ferner Benutzer führt in Kombination mit dauerhaften Berechtigungen zu einer größeren Angriffsfläche über die gesamte IT-Infrastruktur hinweg.
Schwierigkeiten bei der einheitlichen Verwaltung und Sicherung von digitalen Identitäten in hybriden IT-Umgebungen und unterschiedlichen Domänen beeinträchtigen die Produktivität insgesamt.
Attacken auf schwache oder kompromittierte Anmeldeinformationen verschaffen Angreifern gefährlichen Zugriff auf privilegierte Konten und einen direkten Zugang zu kritischen Systemen und Daten.
Sudo enthält die Funktion „sudoer file“, mit der Administratoren definieren, welche Befehle ein sudo-Benutzer mit erhöhten Rechten ausführen kann. Zum Beispiel könnte eine sudoer-Datei einem bestimmten Nutzer die Möglichkeit geben, alle Befehle mit Root-Rechten auszuführen, während ein anderer Benutzer nur den Neustartbefehl ausführen darf. Zwar trägt dieser Ansatz dazu bei, eine unnötige Erhöhung von Privilegien zu vermeiden, aber damit verbundene Risiken werden nicht vollständig angegangen. Erhält ein Angreifer beispielsweise Zugriff auf das Root-Passwort, können die sudo-Sicherheitsmaßnahmen vollständig umgangen werden.
Sudoer-Dateien können nicht die Anforderungen an Skalierbarkeit und zentraler Verwaltung erfüllen, die große Unternehmen beim Management umfangreicher Linux-Umgebungen benötigen. Jede sudoer-Datei befindet sich auf einem verwalteten Einzelsystem, so dass Tausende Computer die unterschiedlichsten Variationen haben können — ohne zentrale Aufsicht oder Auditierung. Darüber hinaus handelt es sich bei diesen Dateien um einfache Textdokumente, die sich von jedem Nutzer mit entsprechendem Zugriff auf die Maschine ändern lassen. Die Ausführungsprotokolle von sudo werden zudem lokal gespeichert, was die Anfälligkeit für Manipulation oder Löschung durch Angreifer erhöht und ihre Wirksamkeit als sicheres Werkzeug untergräbt.
BeyondTrust Endpoint Privilege Management für Linux stellt den höchsten Reifegrad bei der Linux-Privilegienverwaltung dar. Mit Endpoint Privilege Management werden alle Richtlinien von einem zentralen Policy-Server aus erstellt, gespeichert und verwaltet sowie alle Anfragen für erhöhte Zugriffsrechte auf einem zentralen Log-Server protokolliert. Beide Server sind vom lokalen Endpunkt getrennt.
Diese Zentralisierung bringt erhebliche Vorteile für Sicherheits- und Governance-Verantwortliche:
Neben den Vorteilen einer zentralen Richtlinienverwaltung bietet BeyondTrust Endpoint Privilege Management einzigartige Funktionen, welche die Sicherheit und Flexibilität verbessern. Eine zusätzliche Schutzebene verhindert die Ausführung bestimmter Funktionen im Unternehmen, beispielsweise das Bearbeiten kritischer Dateien wie der Hosts-Datei bei Root-Logins. Rollenbasierte Richtlinien sorgen für eine zusätzliche Kontrolle, indem sich Richtlinienbeschränkungen je nach Uhrzeit, Wochentag und Standort festlegen lassen. Auf diese Weise werden die Bedingungen eingeschränkt, unter denen mit erhöhten Berechtigungen gearbeitet werden kann.
Mit integrierten Skripten zur Rechteausweitung vereinfacht BeyondTrust Endpoint Privilege Management den Ersatz von sudo, so dass Kunden nahtlos die nächste Stufe beim Privilege Management erreichen können. Diese Funktionalität beschleunigt Bereitstellungsprozesse, reduziert die Komplexität und sorgt für einen schnellen Return on Investment. Endpoint Privilege Management stellt damit eine effiziente und skalierbare Enterprise-Lösung für Linux-Umgebungen dar.
Cyberbedrohungen werden immer raffinierter und Unternehmen sind gezwungen, ein ausgereifteres Linux-Sicherheitsmodell zu entwickeln. Open-Source-Tools wie sudo helfen auf dem Weg zu einer umfassenden Reife beim Privilege Management nur begrenzt weiter.
Unternehmensvorteile durch Erreichung eines höheren Reifegrads bei der Linux-Berechtigungsverwaltung und sudo-Ersatz mittels zentralisierter Richtlinienverwaltung:
Dieser ganzheitliche Ansatz versetzt Unternehmen in die Lage, Sicherheitsrisiken besser zu verwalten, IT-Compliance durchzusetzen und verborgene Zugriffswege auf Privilegien zu unterbinden, bevor sie von Angreifern ausgenutzt werden können.
Jetzt aktiv werden: Erfahren Sie mehr darüber, wie BeyondTrust Endpoint Privilege Management dazu beiträgt, versteckte Zugriffswege auf Berechtigungen aufzudecken und Ihre Linux-Sicherheit zu stärken – machen Sie den ersten Schritt zur Verbesserung des Linux-Reifegrads und kontaktieren Sie uns für eine Produkt-Demo.