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Erfahren Sie mehr Erfahren Sie mehrBeyondTrust wurde zum siebten Mal in Folge als führendes Unternehmen im Gartner® Magic Quadrant™ for PAM ausgezeichnet.
Erfahren Sie mehr Erfahren Sie mehrUnternehmen nutzen künstliche Intelligenz zur Verbesserung ihrer Threat-Intelligence-Prozesse. In diesem Blogbeitrag geht es um Verteidigungsmechanismen, die Endpunkte schützen und sich neu entwickelnde Bedrohungen abwehren.
Endpoint-Security-Strategien unterlaufen aktuell einem revolutionären Wandel. Die Integration von KI- und Machine-Learning-Technologien ermöglicht eine schnellere und präzisere Erkennung von Bedrohungen, was wiederum die Abwehr von Cyberbedrohungen beschleunigen und optimieren kann. Es lohnt sich also, den Erfolg KI-gestützter Lösungen bei der Stärkung der Identitätssicherheit genauer zu untersuchen.
Dieser Blogbeitrag zeigt auf, wie Unternehmen künstliche Intelligenz nutzen können, um Bedrohungsinformationen und Reaktionsmechanismen zu verbessern und Endpunkte zu schützen. Dabei geht es auch um ethische und praktische Aspekte beim Einsatz von KI-Technologien in einer Sicherheitsumgebung. Hilft Human in the Loop (HITL) als Designansatz, bei dem Menschen aktiv am Training von KI-Systemen beteiligt sind, um mehr Kontrolle und Verantwortlichkeit zu erreichen und eine bessere Anpassung an neue Bedrohungen zu erreichen?
Die Einsatzmöglichkeiten von Endgeräten sind vielfältig und ihre Anzahl nimmt stetig zu, sodass digitale Ökosysteme und der Schutz dieser Lösungen immer komplexer werden. Mit jedem neuen Endgerät im Netzwerk steigt die Verwundbarkeit und eine Sicherheitsverletzung wird wahrscheinlicher. Endpunkte sind von mehreren Sicherheitsaspekten betroffen:
Endpunktsicherheit erfordert einen vielschichtigen Ansatz, bei dem künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML) eine Schlüsselrolle für die Unterstützung von SecOps-Teams spielen:
Die Nutzung von KI-gestützten Predictive-Analytics-Verfahren ermöglicht es, potenzielle Bedrohungen und Angriffe vorherzusagen. Über ML-Algorithmen lernen KI-Modelle aus historischen Daten und aktuellen Bedrohungsinformationen gleichermaßen, um relevante Muster und Nutzerverhalten zu erkennen.
Nach Schulung der Vorhersagemodelle lassen sich neue Daten analysieren und anhand von relevanten Erkenntnissen genaue Vorhersagen über potenzielle Ergebnisse treffen. Durch Training ihrer Vorhersagefähigkeiten können die entwickelten Modelle auch auf manuelle Dateneingaben reagieren.
Die Anzahl der Schwachstellen in einem IoT-Netzwerk steigt exponentiell mit der Nutzung neuer Geräte, die hinzugefügt werden. Deshalb sind Sicherheitsprotokolle erforderlich, die alle Endgeräte präventiv abschirmen. KI-Tools automatisieren routinemäßige Sicherheitsaufgaben und -prozesse, um die Effizienz zu steigern und auf diese wachsenden Bedrohungen schnell zu reagieren. Ihr größter Vorteil sind indes die Fähigkeiten zur fortschrittlichen Verhaltensanalyse und Bedrohungserkennung.
Insbesondere können KI-Modelle den Netzwerkverkehr analysieren und mit historischen Daten und täglichen Basiswerten vergleichen. Detaillierte Analysen identifizieren ungewöhnliches Verhalten im Zusammenhang mit böswilligen Aktivitäten. Unter menschlicher Aufsicht lässt sich dieser Prozess zur Erkennung von KI-Bedrohungen weiter verfeinern, um weniger Fehlalarme auszulösen.
Endpunktsicherheit hängt vom richtigen Kosten-Risiko-Verhältnis ab. Vielen Unternehmen fällt allerdings die Entscheidung schwer, in welche Technologien sie investieren sollten. Sie wollen mit den sich entwickelnden Bedrohungen Schritt halten, ohne dass die Investitionskosten zu hoch ausfallen. Das gilt insbesondere für kleine Unternehmen.
Die Integration von KI-Tools kann hier zu Kosteneinsparungen führen. Untersuchungen zeigen, dass die Kosten einer Datenschutzverletzung um 40 Prozent niedriger ausfallen, wenn Unternehmen moderne KI-Sicherheitstools zur Erkennung von Bedrohungen und Reaktion auf Vorfälle einsetzen.
Kontinuierliche Endpunktsicherheit erfordert eine Rund-um-die Uhr-Überwachung aller Endgeräte im Netzwerk, um Bedrohungen in Echtzeit identifizieren und abwehren zu können. Die KI-gestützte Überwachung kennzeichnet ungewöhnliche Aktivitäten direkt und blockt sowohl unbefugte Zugriffe als auch den Einsatz von Malware.
KI-Automatisierungsfunktionen haben zu einer deutlichen Verbesserung der Endpunktüberwachung geführt. Das zeigen Beispiele wie Advanced Endpoint Protection Platforms (EPPs) und Extended Detection and Response (XDR)-Systeme. So können IT-Sicherheitsteams alle Geräte und Systeme in einem Netzwerk umfassend überwachen und gleichzeitig ihre Bereitstellungsprozesse vereinfachen.
Aufgrund verschiedener Ethik- und Praxisfragen gibt es nach wie vor eine hohe Skepsis beim KI-Einsatz in der Endpunktsicherheit:
Cyberbedrohungen entwickeln sich mit beängstigender Geschwindigkeit weiter, so dass es praktisch unmöglich ist, Informationen über Bedrohungen in einem großen, komplexen Netzwerk manuell zu sammeln und darauf zu reagieren. Der Einsatz von KI ermöglicht es, einen effektiven und kontinuierlichen Schutz zu gewährleisten und Bedrohungen in Echtzeit erkennen und abschwächen zu können.
Die Erkennung von KI-Bedrohungen muss jedoch unter Aufsicht von Cybersicherheitsteams erfolgen, damit die notwendige Verantwortlichkeit und Transparenz über eine wirksame Lösung erreicht wird, die den gesetzlichen und branchenspezifischen Richtlinien entspricht. Ohne den Einsatz von Human-in-the-Loop-Prozessen können fehlerhafte Algorithmen oder ein Systemausfall den Unternehmensschutz gefährden.
Isla Sibanda is an ethical hacker and cybersecurity specialist based out of Pretoria. For over twelve years, she's worked as a cybersecurity analyst and penetration testing specialist for several reputable companies, including Standard Bank Group, CipherWave, and Axxess.