Machen Sie privilegierte Konten und Anmeldeinformationen in wenigen Minuten sichtbar. Keine Installation erforderlich.
Erfahren Sie mehr Erfahren Sie mehrBeyondTrust wurde zum siebten Mal in Folge als führendes Unternehmen im Gartner® Magic Quadrant™ for PAM ausgezeichnet.
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Ende des Jahres hatte Microsoft einen Sicherheitsbericht zur Bedrohungslage durch gestohlene Tokens veröffentlicht, in dem davor gewarnt wird, dass Angreifer verstärkt gegen Anmeldeverfahren durch Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) vorgehen. Ich empfehle eine vollständige Lektüre des oben genannten Microsoft-Blogbeitrags. Microsoft rät darin zu einem dreifachen Maßnahmenpaket beim Schutz gegen tokenbasierte Bedrohungen: 1. Absicherung, 2. Erkennung von Bedrohungen und 3. Reaktion und weitere Analyse. Mit verschiedenen PAM-Lösungen (Privilege Access Management) unterstützt BeyondTrust diese Microsoft-Empfehlungen und ergänzt sie zum Teil sogar. Unsere Best-Practice-Lösungen sind schnell implementierbar, um IT-Systeme zeitnah und zuverlässig schützen zu können.
Diebstahl, Fälschung und Manipulation von Tokens sind Angriffstechniken, die häufig bei Cyberbedrohungen wie Advanced Persistent Threats (APT) eingesetzt werden. Hat ein Bedrohungsakteur erst einmal Zugriff auf ein Benutzersystem, besteht die reale Gefahr, dass Security-Tokens manipuliert, Berechtigungen auf einem kompromittierten Rechner erhöht oder durch Vortäuschung falscher Benutzeridentitäten andere Aktivitäten durchgeführt werden.
Aktuelle Remote-First-Strategien setzen bei der Authentifizierung von Nutzern hauptsächlich auf HTTPS-basierte Kommunikationsprozesse, für die OAuth 2.0-Tokens als primäre Zugriffsverfahren bei der Nutzung von Unternehmensressourcen zum Einsatz kommen. Die Fälschung oder der Diebstahl solcher Tokens sind daher Hauptangriffswege, um unberechtigten Zugriff auf IT-Ressourcen zu bekommen. Die Mehrzahl der Organisationen setzt beim Anmeldeprozess auf Multi-Faktor-Authentifizierung, so dass externe Attacken nur über gestohlene, gefälschte oder vervielfältigte Security-Tokens erfolgen können.
Tokenbasierte Angriffe erfolgen hauptsächlich über Man-in-the-Middle-Attacken oder Pass-the-Cookie (PtC)-Angriffe. Bei diesen Angriffsszenarien ist es erforderlich, dass das Web-Endgerät oder der Browser des Benutzers durch Phishing, Malware oder andere Angriffe kompromittiert wurde.
Microsoft gibt mehrere Empfehlungen, wie der Zugriff eines Angreifers auf ein Token erschwert werden kann. Es empfiehlt sich aber noch einen Schritt weiter zu gehen und den Zugriff von Angreifern vollständig auszuschließen. Lösungen wie BeyondTrust Password Safe und Privileged Remote Access implementieren RemoteApps- und WebJump-Technologien, um privilegierte Tokens physisch vom Desktop des Endbenutzers sowie der AitM- (Adversary in the Middle) und PtC-Malware inklusive dazugehöriger Phishing-Infrastruktur zu trennen.
Durch Hinzufügen der „Rotate-on-Release“-Funktionen von Password Safe läuft ein Token am Sitzungsende sofort ab. Diese Sicherheitsfunktion minimiert also das Zeitfenster für Angreifer, Security-Tokens stehlen und wiederverwenden zu können.
Mit Privileged Remote Access WebJump und Password Safe lassen sich die Integration des Endpoint Credential Managers (ECM) und die Rotate-on-Release-Funktion auch auf WebJump-Zugriffe erweitern, so dass Endbenutzer über einen ortsunabhängigen Fernzugriff auf IT-Ressourcen in einer vollständig gesicherten Umgebung verfügen. Diese Implementierung bietet den höchsten Schutz gegen Diebstahl, Fälschung oder Vervielfältigung von Tokens.
Drei Punkte in diesem Szenario verhindern den Token-Zugriff komplett:
Diese Punkte zeigen, wie wichtig die Minimierung von Zugriffsmöglichkeiten ist, um Secrets abzusichern und den Diebstahl von Tokens zu verhindern.
Beim Verdacht auf gestohlene Tokens kann der fragliche Token aus einer aufgezeichneten Password Safe-Sitzung angefordert werden. Diese Link- oder RDP-Dateidaten enthalten einen 65-stelligen kryptografisch generierten Code im Feld „Benutzername“. Password Safe gibt diese Daten HTTPS-geschützt durch TLS 1.2 (und demnächst TLS 1.3) an den Benutzer weiter. Dann gewährt Password Safe dem Code-Besitzer (standardmäßig) 30 Sekunden Zeit, um die betreffende aufgezeichnete Sitzung zu öffnen.
Zur Verhinderung des Diebstahls eines Tokens durch einen Angreifer mit vollständigem Endpunkt-Zugriff gibt es zwei wichtige Sicherheitsvorkehrungen:
BeyondTrust bietet die branchenführende Lösung Privilege Management für Windows und Mac zum Schutz von Endpunkten gegen alle Malware-Angriffsarten, indem Least-Privilege-Zugriff und Application Layering durchgesetzt werden:
Sie wollen Ihr Netzwerk vor tokenbasierten Bedrohungen und Advanced Persistent Threats schützen? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und erfahren Sie mehr, wie wir unsere PAM-Lösungen weiterentwickeln, um den Anforderungen an intelligente Identitäts- und Zugriffssicherheit gerecht zu werden.