Kaum sind die Auswirkungen der ersten Angriffswelle durch das Programm WannaCry sichtbar geworden, da müssen sich Unternehmen rund um die Welt schon auf weitere Cyberangriffe einstellen. Mehr als 150 Länder waren von der Cyberattacke durch die Ransomware WannaCry betroffen, darunter Telekommunikationsanbieter, Autohersteller, Krankenhäuser, Logistikunternehmen und die Deutsche Bahn. In England traf der Krypto-Trojaner besonders stark das Gesundheitswesen: Der staatliche Gesundheitsdienst NHS teilte mit, dass die IT-Systeme in mehreren Kliniken lahmgelegt wurden, Rechner zur Vorsicht heruntergefahren und Operationen komplett verschoben werden mussten. 

Die IT-Attacke verbreitete sich über eine bekannte Schwachstelle in Microsoft Windows. Bereits im März hatte Microsoft ein Sicherheits-Update veröffentlicht, um die Lücke zu schließen, aber viele Organisationen hatten das Update noch nicht eingespielt, wie verschiedene Medien berichten. Seit Tagen sind IT-Teams damit ausgelastet, ihre Sicherheitsvorkehrungen gegen zukünftige Angriffe zu stärken. Was müssen Organisationen jetzt tun, um Ransomware- und Malware-Attacken auf ihre IT-Systeme zu unterbinden? 

 

Nichtstun ist keine Option.