Alert icon Keyboard navigation enabled.
Alert icon TAB or Shift+TAB to navigate across. Down ↓ to open menu. ESC to close menu.
Alert icon Down ↓ to select section. Right → to activate. Up ↑ / Down ↓ / Tab to traverse all. ESC to exit.
BeyondTrust
Skip to content Use space or enter to skip.

Wie können wir Ihnen heute weiterhelfen?

Sofortige Ergebnisse
  • Website-Ergebnisse
  • Technische Dokumentation

Filteroptionen

Suche eingrenzen

Gefiltert nach

Ihre letzten Suchanfragen:

  • English
  • Deutsch
  • français
  • español
  • 한국어
  • português
  • Home
  • Ressourcen
  • Blog
  • Menschliche Bedienfehler mit PAM vermeiden current page
Link copied

Menschliche Bedienfehler mit PAM vermeiden

29.03.2023
Author:
Alun
Alun Jones
Channel Solutions Engineer
Blog banner default
Menschliche Bedienfehler mit PAM vermeiden
Alun
Alun Jones
Channel Solutions Engineer

Anekdoten über spektakuläre Fehler sind in der IT-Branche ein beliebtes Thema beim Smalltalk.

„Dann fährt er beim Festplattenwechsel den Server herunter und bemerkt plötzlich, dass die LED-Lichter auf dem System daneben ausgehen. Leider, leider war das die ESX-Box zum Hosten des Datenbankservers, auf dem unser Legacy-Lohnabrechnungssystem läuft...“

„Sie sollte eigentlich nur eine Dev-Instanz offline nehmen und patchen. Als sie fertig ist, platzt Slack vor Nachrichten, warum die offizielle Homepage weg ist und nur eine Warteseite angezeigt wird! Und sie sieht, dass sie noch im falschen System angemeldet ist und nicht auf dem Dev-Konto...“

Die Auswirkungen durch solche Fehler sind ganz unterschiedlich, aber die Gründe dafür sind fast immer gleich. Das Problem ist weder die Hardware noch die Software, sondern der menschliche Faktor — scherzhaft „Meatware“ genannt, oder auch die „Schicht 8“ im OSI-Referenzmodell. Bedienfehler klingt etwas freundlicher, aber im Endeffekt handelt es sich schlicht und einfach um typische Fehler, die Menschen machen.

Der Kontext bei IT-Fehlern

White chain icon to symbolize the ability to copy a link
Link copied
Check mark to visually show text has been copied

Bei den oben genannten Beispielen gibt es eine klare Ursache für die Fehler: Verantwortliche haben eigentlich alles richtig gemacht — allerdings an der falschen Stelle. Gewissermaßen waren sie zur falschen Zeit am falschen Ort. Der zu spät erkannte Kontext ist also entscheidend. Nur, wie werden Nutzer rechtzeitig darauf aufmerksam gemacht?

„Wie wäre es, wenn wir einen Desktop-Hintergrund einsetzen, der Servername und Umgebung anzeigt?“

„App-Benutzer sehen den Desktop doch gar nicht und darauf achtet sowieso keiner! Und was ist, wenn man gerade die Kommandozeile benutzt?“

„Hmmm, stimmt. Oder sie nutzen die Benutzerkontensteuerung!“

„Na ja, es ist vielleicht gar kein Windows-System. Wobei man die Nachrichten ja ohnehin nicht liest…“

„Moment mal, wieso achtet eigentlich niemand auf die Infos und liest keine Benachrichtigungen?“

Das könnte an mehrere Faktoren liegen. Zum einen gibt es einen Gewöhnungseffekt, wenn immer die gleichen Dialogfenster aufpoppen. Die Gefahr ist groß, dass Nutzer irgendwann automatisch auf Ja klicken, wenn sich im Laufe eines Arbeitstages zum x-ten Mal die Benutzerkontensteuerung meldet. Der gleiche Effekt tritt auf, wenn Benutzer wiederholt höhere Berechtigungen benötigen. Das Hirn schaltet irgendwann ab, wenn Nutzer immer wieder eine bestimmte Aktion ausführen müssen. Und schon hat man sich falsch entschieden…

Drei Wege zur Vermeidung von Bedienfehlern

White chain icon to symbolize the ability to copy a link
Link copied
Check mark to visually show text has been copied

Wie also lassen sich solche Konzentrationsfehler am besten reduzieren, um negative Folgen für die IT-Sicherheit zu verhindern?

1. Anzahl der Nachrichten und Eingabeaufforderungen reduzieren. Wird ein Linux/Unix-Nutzer daran gehindert, eine bestimmte Aktion auszuführen, erscheint die gleiche Meldung — unabhängig davon, ob es sich um einen eher harmlosen Vorgang, wie die Installation eines kleinen Updates, oder schwerwiegende Vorgänge, wie Änderungen der Firewall-Konfiguration und Löschvorgänge, handelt. Entfallen die Anfragen zu häufigen Alltagsprozessen mit geringfügigen Auswirkungen, steigt im Umkehrschluss die Aufmerksamkeit, wenn es Nachfragen zu potenziell riskanten und ungewöhnlichen Aktivitäten gibt.

2. Kontextinformationen hinzufügen. Dialogfenster und Eingabeaufforderungen ähneln sich und liefern im Regelfall nicht viele Informationen, die Nutzer bei der Entscheidungsfindung auch tatsächlich unterstützen. Bei der Windows-Benutzerkontensteuerung (User Account Control, UAC) beispielsweise werden Benutzer darauf hingewiesen, dass ein bestimmter Prozess oder eine Applikation verschiedene Änderungen durchführen muss. Windows zeigt jedoch nur den Anwendungspfad und einzelne Details zu den digitalen Signaturen an — weitere nützliche Informationen für ein besseres Verständnis und mögliche Folgen fehlen.

3. Benutzerentscheidungen vermeiden. Ist ein Nutzer als Administrator angemeldet, arbeitet er zumeist mit zu weit gefassten Benutzerrechten. Umfassende Zugangsprivilegien sind aber gar nicht erforderlich. Im Idealfall sollten Anwender nur über Berechtigungen verfügen, die auch tatsächlich zur Erledigung einer Aufgabe benötigt werden. Das vermeidet versehentlich durchgeführte Änderungen und andere menschliche Fehler.

Fehlervermeidung und -behebung mit Privileged Access Management (PAM)

White chain icon to symbolize the ability to copy a link
Link copied
Check mark to visually show text has been copied

Den Großteil ihrer Bemühungen und Ressourcen konzentrieren viele Unternehmen auf den Schutz ihrer IT-Umgebung gegen böswillige Akteure. Das mit dieser Aufgabe betraute IT-Sicherheitsteam kann die eingesetzten Lösungen aber nicht nur zur Vermeidung von Angriffsrisiken, sondern auch zum Schutz vor menschlichen Bedienfehlern verwenden.

Mit Privileged Access Management (PAM), oder genauer gesagt mit den Funktionen für das Endpoint Privilege Management, lassen sich dauerhafte Admin-Rechte vermeiden und stattdessen granulare Nutzerrechte gezielt zuteilen. Das betrifft sowohl die Funktionen des Betriebssystems als auch der einzelnen Applikationen.

Für unerfahrene Benutzer lassen sich so restriktivere Richtlinien zuweisen, um den Missbrauch bestimmter Funktionen zu unterbinden, ohne die produktive Arbeit einzuschränken. Eine flexible Ausnahmebehandlung regelt explizit zugelassene und blockierte Vorgänge. Bei noch nicht erfassten Aufgaben und Benutzeranfragen lässt sich die IT-Policy mit entsprechenden Listen feinjustieren und erweitern.

Für erfahrene Anwender wiederum kann ein höheres Maß an Freiheit verantwortet werden. Bei diesen Nutzern ist es womöglich sinnvoll, dass sie eigene Entscheidungen bei der Ausführung von Applikationen treffen und für die Entscheidungsfindung relevante Informationen auch zur Verfügung gestellt bekommen.

Durch den Einsatz von Dialogfenstern und Eingabeaufforderungen lassen sich Betriebssystemfunktionen wie sudo, UAC oder macOS-Autorisierungsprozesse anpassen, um fehlende Kontextinformationen zu ergänzen. Auf diese Weise kann ein Benutzer daran erinnert werden, dass er einen Vorgang starten würde, der Teil einer Gruppe eingeschränkter Vorgänge auf einem Produktionssystem ist. Der Freigabeprozess ist mit einem Verweis auf die Nutzungsbedingungen und eventuelle Risiken verbunden.

Wie lassen sich Bedienfehler vermeiden?

White chain icon to symbolize the ability to copy a link
Link copied
Check mark to visually show text has been copied

Über voreingestellte Freigabelisten steuert Endpoint Privilege Management automatisch, welche Anwendungen erlaubt und für welche Vorgänge jeweils höhere Berechtigungen eingesetzt werden dürfen, ohne dass Mitarbeiter permanent über sudo oder Betriebssystemabfragen nachsteuern müssen. In Kombination mit entsprechenden Blocklisten kann so die Anzahl der erforderlichen Nutzerentscheidungen auf ein Minimum beschränkt werden. Weniger Entscheidungen reduzieren die Gefahr von Fehlentscheidungen, wenn im hektischen Arbeitsalltag zu schnell auf den Freigabeknopf gedrückt wird. Durch gesonderte Nachrichten und Eingabeaufforderungen kann auch sichergestellt werden, dass die Authentifizierung oder Freigabe der betreffenden Vorgänge mit höherem Risiko tatsächlich erwünscht ist.

Die Verwaltung privilegierter Konten und die Durchsetzung einer Least-Privilege-Strategie sind also wichtige Sicherheitsmaßnahmen beim Privileged Access Management. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich die Zahl der generierten Dialogfenster minimiert, so dass Nutzer mit PAM effektiver arbeiten und bessere Entscheidungen treffen können.

Mit Endpoint Privilege Management schützen Sie sich gegen Cyberbedrohungen und menschliche Bedienfehler. Erfahren Sie mehr.

Aktuelle Blogbeiträge
  • OT-Sicherheit: Warum intelligente Fernzugriffe oberste Priorität haben sollten
    März 19, 2026 OT-Sicherheit: Warum intelligente Fernzugriffe oberste Priorität haben sollten
    Blog
    6m
  • IT-Servicedesk-Exploits gefährden Organisationen
    Feb. 5, 2026 IT-Servicedesk-Exploits gefährden Organisationen
    Blog
    7m
  • Die Bedeutung von Identity Threat Detection & Response (ITDR)
    Jan. 23, 2026 Die Bedeutung von Identity Threat Detection & Response (ITDR)
    Blog
    8m
  • KI-Sicherheit: Wie man Identitäten von KI-Agenten steuert, bevor Angreifer sie ausnutzen
    Jan. 16, 2026 KI-Sicherheit: Wie man Identitäten von KI-Agenten steuert, bevor Angreifer sie ausnutzen
    Blog
    8m
  • BeyondTrusts Cybersicherheitsvorhersagen für 2026
    Jan. 9, 2026 BeyondTrusts Cybersicherheitsvorhersagen für 2026
    Blog
    9m
Verwandt
  • Multi-Cloud-Sicherheit: Mehrere Clouds bedeuten mehr Herausforderungen
    Apr. 27, 2021 Multi-Cloud-Sicherheit: Mehrere Clouds bedeuten mehr Herausforderungen
    Blog
    1m
  • Privilege Creep: Strategien zur Einhaltung von Least-Privilege-Vorgaben
    Sept. 13, 2024 Privilege Creep: Strategien zur Einhaltung von Least-Privilege-Vorgaben
    Blog
    1m
Blogbeitrag teilen
  • Link
Auf dem Laufenden bleiben
Erhalten Sie alle Neuigkeiten und Informationen von BeyondTrust. Sie können sich jederzeit abmelden.

Auf dem Laufenden bleiben

Kunden-Support Kontakt Sales
  • LinkedIn
  • X
  • Facebook
  • Instagram
  • Add BeyondTrust as a preferred source on Google
  • Datenschutz
  • Security
  • Cookie-Einstellungen verwalten
  • Do Not Sell My Data
  • WEEE Compliance

Copyright © 2003 — 2023 BeyondTrust Corporation. All rights reserved. Other trademarks identified on this page are owned by their respective owners. BeyondTrust Corporation is not a chartered bank or trust company, or depository institution. It is not authorized to accept deposits or trust accounts and is not licensed or regulated by any state or federal banking authority.

Prefers reduced motion setting detected. Animations will now be reduced as a result.