Microsoft Vulnerabilities Report 2019: Die wichtigsten Ergebnisse

Sicherheitslücken haben erneut einen Rekordstand erreicht: Im Jahr 2018 wurden insgesamt 700 Anfälligkeiten erkannt, von denen 189 als kritisch gewertet werden. Kritische Sicherheitslücken zählen zu den größten Gefahren, weil sie externen Angreifern die Ausführung von Befehlen auf einem betroffenen Computer erlauben und ihnen eine vollständige Kontrolle verschaffen können. Seit Veröffentlichung des ersten Reports 2013 ist bei der Zahl kritischer Schwachstellen eine Steigerung von 30% zu verzeichnen.

Die positive Erkenntnis wiederum ist, dass die Mehrzahl dieser kritischen Sicherheitslücken (81%) durch das simple Entfernen von Administratorrechten auf Windows-Endpunkten zu entschärfen waren. Nach detaillierter Untersuchung der einzelnen Microsoft-Produkte sind wir zu folgenden Erkenntnissen gekommen:

  • 92% der kritischen Schwachstellen der Browser Internet Explorer & Edge hätten sich durch Entfernung von Administratorrechten entschärfen lassen
  • 85% der kritischen Schwachstellen in Windows 7, 8.1 and 10 wären durch aufgehobene Administratorrechte ohne Auswirkungen geblieben
  • 83% der kritischen Schwachstellen unter Windows Server hätten durch Aufhebung der Administratorrechte entschärft werden können

Der neueste Microsoft Vulnerabilities Report unterstreicht erneut, wie wichtig es ist, proaktive Schritte im Rahmen einer Least-Privilege-Sicherheitsstrategie zu ergreifen.

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