Die enge Zusammenarbeit mit Partnerfirmen und Dienstleistern bedingt, dass immer mehr Drittanbieter Zugriff auf IT-Systeme und Daten eines Unternehmens erhalten. In vielen Fällen sind die Zugriffsrechte jedoch nicht klar geregelt oder werden nicht vernünftig überwacht. Ein Viertel der IT-Verantwortlichen in Deutschland wissen nicht einmal, auf welche internen IT-Systeme welche Dienstleister zugreifen können, so das ernüchternde Ergebnis einer Studie von Bomgar. Der IT-Sicherheitsspezialist hat im Frühjahr 2016 IT-Verantwortliche in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA nach ihren Sicherheitsvorkehrungen in Bezug auf Drittanbieterzugriffe befragt.

Das Ergebnis verwundert: 92 Prozent der Befragten vertrauen ihren Partnern vollständig oder zumindest in den meisten Fällen. 44 Prozent verzichten auf eine granulare Rechtevergabe – stattdessen heißt es „alles oder nichts“. Nur die Hälfte hat eine verbindliche Richtlinie für externe Zugriffe. Die Experten von Bomgar vermuten, dass sich in diesen Aussagen die hohe Abhängigkeit von Drittanbietern widerspiegelt, die zum Beispiel den kompletten Support der IT-Systeme, Endgeräte und Anwendungen übernehmen. Mehr...